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Experten-Interview mit Alexandra Graßler: Was bedeutet für Sie „Sichtbarkeit“ und „Wirksamkeit“ im Web?

Mit diesen Blog-Artikel setzen wir unsere Serie mit Interviews zum Thema „Sichtbarkeit“ und „Wirksamkeit“ im Web fort. Viele bekannte Social Media und Internet-Experten haben uns Rede und Antwort gestanden und geben ihre besten Ansichten und Einsichten hier an Sie weiter. Freuen Sie sich auf weitere Interviews in weiteren Artikeln.

Heute mit Alexandra Graßler von der wissensagentur.

Bitte stellen Sie sich den Blog-Lesern kurz vor. Was sind Ihre aktuellen Lieblings-Themen? Für was stehen Sie als Experte?

Mein Name ist Alexandra Graßler und ich arbeite seit über 20 Jahren als Business-Coach, Trainer und Speaker. Ich helfe Dienstleistern, die seit Jahren im Geschäft sind, neue Kunden zu gewinnen, ohne sich zu verzetteln und Geld zu versenken. Um das zu erreichen, entwickle ich mit meinen Kunden eine klare Positionierung, ein strategisches Arbeitsumfeld und systematisches Marketing. Spannende Themen sind für mich im Moment alles zu visuellem Marketing. Dazu werde ich noch im weiteren Verlauf etwas sagen.

Wenn Sie an das Schlagwort „Sichtbarkeit“ in Hinsicht auf Online-Kanäle denken, welche Aspekte gibt es da aus Ihrer Sicht für Unternehmer heutzutage zu berücksichtigen?

Ihre Homepage ist Ihr Zuhause im Netz
Sichtbarkeit bedeutet für mich in erster Linie Präsenz. Wo bin ich mit meinem Unternehmen präsent im Netz? Der

erste und nach wie vor wichtigste Ort dafür ist und bleibt für mich die eigene Webseite. Sie ist wie das eigene Haus im Netz zu dem immer wieder alles führen sollte. Dabei ist es erstaunlich, wieviele Unternehmen und Selbständige ihre eigene Homepage vernachlässigen. Angefangen von veralteter Technik, über veraltete Bilder und veraltete Texte, fehlendes responsives Design bis hin zu langen Ladezeiten.

Wer sichtbar sein will, muss schnell verfügbar sein und ein klares Angebot präsentieren. Sprich die Webseite sollte stets den aktuellen Anforderungen entsprechen und lebendig sein statt einer statischen Litfass-Säule.

Facebook, twitter, XING
Der nächste Punkt sind die sozialen Netzwerke Facebook, twitter und in Deutschland durchaus auch XING.

Wenn unsere Homepage unser Haus im Netz ist, dann lassen sich die sozialen Netzwerke als Blumen betrachten, die man als interessante Attraktionen in den Garten pflanzt. Dieser Garten sollte Neugier wecken und zur Besichtigung des Hauses einladen. Sprich, die sozialen Netzwerke die gewählt werden, sollten zum Kreis der InteressentInnen passen, die als potentielle KundInnen für Ihr Business in Frage kommen. Also müssen die Inhalte, die gepostet werden auch zu Ihrem Business und Ihrer Persönlichkeit passen. Denn was nutzen Ihnen hunderte von Facebook-Fans, wenn es die falsche Zielgruppe ist. Fanzahlen allein bringen keinen Umsatz. Spätestens an dieser Stelle wird klar, ohne eine umfassende Strategie macht das wenig Sinn, kostet jedoch jede Menge Zeit und Geld.

Visuelles Marketing
Damit komme ich auch zum letzten Punkt bei dieser Frage. Im letzten Jahr und nochmal sehr in 2016 ist ein Ruck in Richtung visuelles Marketing passiert. Plattformen wie periscope, meerkat,  Facebook und jetzt auch youtube sind

inzwischen bei instant video gelandet. Die Kamera vom Smartphone einschalten und jetzt sofort sichtbar sein für alle, die einem folgen. Broadcasting live. Das ist für viele eher beängstigend als motivierend, doch wenn Ihre KundInnen dort unterwegs sind, sollten Sie es auch sein.
Für konkrete Hilfestellung dazu, hab ich am Ende des Interviews ein pdf zusammengestellt, das Sie unterstützt ins visuelle Marketing hineinzuwachsen. Über Pinterest als Plattform zum Bilderpinnen wird nicht nur recherchiert sondern auch gekauft. 93 % von Pinnern nutzen Pinterest um einen Kauf zu planen oder zu tätigen. 52 % haben etwas auf Pinterest gesehen und online gekauft.
Dazwischen liegt Instagram, das auf ästhetische Bilder setzt und eine wieder anders tickende Community hat.
Der am wenigsten selbsterklärende Dienst ist wohl im Moment Snapchat. Einerseits Video-Nachrichten als Möglichkeit für zwei Nutzer miteinander zu kommunizieren, andrerseits öffentlich nutzbar mit unendlich vielen Spielmöglichkeiten der Gestaltung mit Filter, Texten u.ä.
Der Haken: Die sog. Snaps, wie die max. 10 sec Videos und Bilder heißen, sind nur bis zu 24 Stunden verfügbar und verschwinden dann ins virtuelle Nirwana. Nichts destotrotz liegt auch in diesem Dienst großes Potential.
So, jetzt fragen Sie sich vielleicht, wer um Himmelswillen braucht das alles? Mit Sicherheit nicht jeder alles.
Doch der Zug des virtuellen Marketings kommt so in Fahrt, dass es fahrlässig ist, sich nicht näher damit zu beschäftigen. Das ist so wie Zahnpasta, die aus der Tube gedrückt ist. Das geht nicht mehr zurück.

Welche positive Wirkung hat Ihrer Meinung nach eine optimale Sichtbarkeit für ein Unternehmen oder selbstständigen Experten?

So wie bei einem Haus für den Makler drei Kriterien ausschlaggebend sind: Lage, Lage, Lage, ist die Sichtbarkeit eines Unternehmens im Netz für mich ebenfalls in dreierlei Hinsicht wichtig:

1.    Sichtbarkeit Ihrer Homepage
Wenn das eigene Haus im Netz (sprich die Homepage) vom Design und der Einrichtung mit Inhalten optimal auf die passende Zielgruppe zugeschnitten ist, werden sich Besucher dort gern länger aufhalten.
Dazu gehört das Wissen über die richtigen Inhalte, wie auch die richtige Technik im Unterbau dazu. Auf dieses Haus im Web auf eine effektive und Art aufmerksam zu machen ist dann der logische nächste Schritt.
Aus einmaligen BesucherInnen Dauergäste zu machen, ist hierbei absolutes  erwünschtes Ziel. Denn wo Vertrauen durch Bindung wächst, wächst auch die Chance BesucherInnen zu KundInnen zu machen.

2.    Sichtbarkeit in den richtigen sozialen Netzwerken
Wer die passenden Blumen sprich Netzwerke pflanzt und darauf achtet, dass dieser bunte Garten das Haus attraktiv für Besuche macht, ist auf dem richtigen Weg.
Dabei müssen es beileibe nicht alle Blumensorten sein, die es da draußen gibt. Sie wollen ja keinen Messi-Garten. Sorgfältige Auswahl und Pflege führen leiten Ihre BesucherInnen vom Garten in Ihr Haus.

3.    Sichtbarkeit durch visuelles Marketing
Alles an visuellem Marketing, seien es bewegte oder unbewegte Bilder, spielt immer mehr eine große Rolle im Kampf um die Sichtbarkeit. Dieses Thema nicht zu verschlafen halte ich für elementar  für die zukünftge optimale Sichtbarkeit im Netz.
Doch es gilt auch hier: vorher nachdenken und in die Zukunft überlegen hilft sehr, die richtigen KundInnen mit den richtigen visuellen Inhalten anzuziehen.

Welche Faktoren und Themen werden in 2016 für Unternehmen, welche sich online erfolgreich von der Masse abheben wollen, zusätzlich noch bestimmend sein?

Erfolgreich abheben von der Masse? Wer mit der Masse konkurriert kann nur lauter und schriller werden um aufzufallen.
Die Frage stellt sich daher für mich etwas anders: Wie kann ich für meine passenden Kunden sichtbar sein? Wer nur lauter trommelt oder doppelt soviel postet, gewinnt den Blumentopf auch nicht.
Für mich gilt, vorher seine Hausaufgaben zu machen. Eine klare Positionierung ist wie die richtige Blumenwahl.
Everybodys Darling ist nun mal everbodys Depp. Den richtigen KundInnen müssen sie gefallen und nicht allen. Von den richtigen KundInnen müssen Sie gefunden werden, über Kanäle die von diesen benutzt werden. Das klappt mit der richtigen Positionierung. Dadurch ist die Ausrichtung 1000fach leichter.
Allerdings muss ich nochmal sagen, dass Sie sich dem Thema visuellem Marketing nicht verschließen sollten. Vor allem bewegte Bilder sind ein wichtiger Faktor für zukünftiges Marketing.

Welche speziellen Lösungen haben Sie bereits umgesetzt, um Ihren Partnern und Kunden zu mehr Sichtbarkeit und Wirkung zu verhelfen?

Es gibt für mich keine speziellen Lösungen sondern nur die passenden Strategien und Pläne für den jeweiligen Kunden. Wenn Ihre Positionierung klar ist, Ihre idealen KundInnen klar sind, dann kann man sinnvoll mit dem Planen und Ausbau Ihres Hauses und Gartens im Netz fortfahren. Wenn das mal steht, dann braucht es einen strategischen Plan, nachdem Sie wässern, düngen und pflegen. Sprich dann lassen sich die digitale Kundenbindungen aufbauen und systematisches Marketing mit den für Sie passenden Tools entwickeln. Diese pragmatische Vorgehensweise hat sich für meine KundInnen bewährt. Mein Job ist es, mein Wissen für meine KundInnen in eigener Regie nutzbar und anwendbar zu machen. Es ist gewissermaßen eine Kompetenzübertragung mit sehr praktischem Herangehen.

Welchen aktuellen Expertentipp empfehlen Sie unseren Lesern, den diese sofort umsetzen können?

Fragen Sie Ihre KundInnen, welche Plattformen und Netzwerke sie nutzen, die mit visuellem Marketing zu tun haben. Und dann lernen Sie alles über die von Ihren KundInnen genannten Favoriten. Sei es instagram, pinterest, periscope, snapchat, instant video über Facebook usw.
Um das für Sie zu vereinfachen, hab ich Ihnen ein pdf zusammengestellt, mit Links zu how-to Informationen und kostenfreiem Lernmaterial zu all diesen Plattformen. Gehen Sie dazu einfach auf www.wissensagentur.net/sichtbarimnetz

Frau Graßler, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch.

Sehr gern, es war mir eine Freude

 

Interview Sichtbarket mit Ivan Blatter - neues Zeitmanagement

Experten-Interview mit Ivan Blatter: Was bedeutet für Sie „Sichtbarkeit“ und „Wirksamkeit“ im Web?

Mit diesen Blog-Artikel setzen wir unsere Serie mit Interviews zum Thema „Sichtbarkeit“ und „Wirksamkeit“ im Web fort. Viele bekannte Social Media und Internet-Experten haben uns Rede und Antwort gestanden und geben ihre besten Ansichten und Einsichten hier an Sie weiter. Freuen Sie sich auf weitere Interviews in weiteren Artikeln.

Heute mit Ivan Blatter, Trainer für neues Zeitmanagement.

Bitte stellen Sie sich den Blog-Lesern kurz vor. Was sind Ihre aktuellen Lieblings-Themen? Für was stehen Sie als Experte?

Ich bin Personal Trainer für neues Zeitmanagement und helfe Solopreneuren und Unternehmern, ihre Produktivität zu verdoppeln, so dass sie ihre Leidenschaft nicht nur ausleben können, sondern damit auch genug Geld verdienen.

Mein Kernthema ist das Zeitmanagement. Genau darüber führe ich seit Jahren einen Blog und einen Podcast mit über 400 Artikel und über 120 Podcast-Folgen.

Wenn Sie an das Schlagwort „Sichtbarkeit“ in Hinsicht auf Online-Kanäle denken, welche Aspekte gibt es da aus Ihrer Sicht für Unternehmer heutzutage zu berücksichtigen?

Heute ist es problemlos möglich, sein gesamtes Marketing online zu führen – wenn man sein Business auch darauf ausrichtet. Die „Sichtbarkeit“ erfüllt dann mehrere Funktionen: In erster Linie geht es natürlich darum zu beweisen, dass man wirklich Experte auf seinem Gebiet ist.

Eine zweite Funktion – und eigentlich die viel schwierigere – ist das Aufbauen von Vertrauen. Wenn ich mit einem Menschen spreche, dann sieht und hört er mich. Er bekommt alle non-verbalen Zeichen auch mit und er beginnt, mir zu vertrauen. Das kann ich online nie ganz erfüllen. Hier findet die Kommunikation asynchron statt: Der Leser/Hörer konsumiert meinen Inhalt, wenn er Zeit und Lust hat. Direkte Rückfragen sind nicht möglich, vieles in der direkten Kommunikation geht verloren.

Umso wichtiger ist es, mich auch als Mensch „spürbar“ zu machen. Deshalb heißt Sichtbarkeit nicht nur, qualitativ hochstehende fachliche Inhalte zu veröffentlichen, sondern auch die Person oder das Unternehmen dahinter spür- und erfahrbar zu machen. Das ist die große Herausforderung.

Website, SEO, Newsletter, Social Media, Bewertungsplattformen, Online-Shops und Mobile Marketing haben mittlerweile in fast allen Branchen oberste Priorität. Wer heute über Sichtbarkeit spricht, meint meistens Sichtbarkeit im Netz, selbst dann, wenn die tatsächliche Leistung wie bei Hotels oder Restaurants offline erbracht wird.

Unternehmer müssen sich deshalb weit über Produkte und Dienstleistungen hinaus Gedanken machen über ihre Auffindbarkeit, Präsenz und Reputation im Internet. Das sind für mich die drei entscheidenden Aspekte im Sichtbarkeitsmarketing-Marketing.

Welche positive Wirkung hat Ihrer Meinung nach eine optimale Sichtbarkeit für ein Unternehmen oder selbstständigen Experten?

Wenn jemand heutzutage etwas sucht, dann googelt er danach. Oder er fragt in seinem Netzwerk und besucht dann die Webseite der empfohlenen Unternehmen oder Experten und bildet sich eine erste Meinung. Erst danach entscheidet er, ob er direkten Kontakt aufnehmen will oder eben nicht.

Sieht er nun, dass das Unternehmen oder der Experte hervorragend vernetzt ist, häufig zitiert wird und eine ansprechende Online-Präsenz hat (sowohl auf der eigenen Webseite wie auch in den Social Media), steigt das Vertrauen. Er „kennt“ das Unternehmen bereits und das Unternehmen hat im Idealfall einen kleinen Vertrauensvorsprung. Dieser Vorsprung kann den Unterschied machen.

Welche Faktoren und Themen werden in 2016 für Unternehmen, welche sich online erfolgreich von der Masse abheben wollen, zusätzlich noch bestimmend sein?

Die Möglichkeiten sind praktisch unendlich und damit die Gefahr, sich zu verzetteln, riesig. Deshalb ist die Fokussierung für mich ein Schlüssel. In welchen Netzwerken bewegt sich also meine Zielgruppe? Was will ich erreichen? Welchen Nutzen will ich meiner Zielgruppe bieten (Unterhaltung? Information? Support? Usw.)?

Diese Fragen helfen, die passenden Kanäle herauszufinden. Sobald das geschehen ist, geht es darum, die Kanäle regelmäßig mit guten Inhalten zu versorgen. Dabei ist ein Redaktionsplan unverzichtbar.

Online-Marketing kann nicht „nebenbei“ gemacht werden, sondern braucht einen festen Platz in der gesamten Marketing-Strategie – mit allen Konsequenzen (Investition von Zeit, Manpower, Geld usw.).

Welchen aktuellen Expertentipp empfehlen Sie unseren Lesern, den diese sofort umsetzen können?

Lieber Schritt für Schritt vieles richtig machen, als alles auf einmal falsch machen. Sprich: Lieber wenige Kanäle konsequent und regelmäßig pflegen, als Hansdampf in allen Gassen sein zu wollen und sich völlig zu verzetteln.

Das heißt auch, sich die Zeit zu nehmen und eine saubere Online-Marketing-Strategie zu entwickeln, die in die gesamte Strategie des Unternehmens passt.

Herr Blatter, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch.

Interview mit Heldenhelfer Andreas Pfeifer

Experten-Interview mit Andreas Pfeifer: Was bedeutet für Sie „Sichtbarkeit“ und „Wirksamkeit“ im Web?

Mit diesen Blog-Artikel setzen wir unsere Serie mit Interviews zum Thema „Sichtbarkeit“ und „Wirksamkeit“ im Web fort. Viele bekannte Social Media und Internet-Experten haben uns Rede und Antwort gestanden und geben ihre besten Ansichten und Einsichten hier an Sie weiter. Freuen Sie sich auf weitere Interviews in weiteren Artikeln.

Heute mit Helfenhelfer Andreas Pfeifer.

Bitte stellen Sie sich den Blog-Lesern kurz vor. Was sind Ihre aktuellen Lieblings-Themen? Für was stehen Sie als Experte?

Auf meiner Visitenkarte steht unter meinem Namen Andreas Pfeifer als Berufsbezeichnung „Heldenhelfer“. Nach 17 Jahren Werbeagentur habe ich zusammen mit meiner Partnerin Katharina Grau die Firma „Die Heldenhelfer“ als Marketingberatung für Gastgeber gegründet. Unsere Helden kommen überwiegend aus der Hotellerie und Gastronomie, aber auch Kulturbetriebe, Locations, Künstler und Eventveranstalter finden sich unter unseren Kunden. Selbst Arztpraxen, Tanzschulen und Tourneebusbetriebe haben wir schon beraten – jeder, der sich als professioneller Gastgeber fühlt, ist bei uns an der richtigen Stelle.

Neben den Dauerthemen „Markenaufbau“ und „Positionierung“ stehen momentan Plattformen zur Vermarktung von Online-Kursen auf meiner Themenliste. Lieblingsthema ist aber weiterhin Social Media Marketing, wo ich neben dem Aufbau der Unternehmensdarstellungen auch Seminare, Webinare und Workshops zum wirkungsvollen Umgang mit den Sozialen Netzwerken anbiete.

Im Markt werden die Heldenhelfer als Experten für Marketingberatung im Gastgewerbe (Hotelmarketing und Restaurantmarketing) gesehen. Darüber hinaus haben wir einen guten Ruf als Konzeptioner und Organisatoren im Eventmarketing.

Wenn Sie an das Schlagwort „Sichtbarkeit“ in Hinsicht auf Online-Kanäle denken, welche Aspekte gibt es da aus Ihrer Sicht für Unternehmer heutzutage zu berücksichtigen?

Aus meiner Erfahrung beginnt Sichtbarkeit beim Aufbau einer Marke und einer spitzen Positionierung. Wer als Unternehmer sichtbar werden will, der muss sich explizite Ziele setzen und genau wissen, mit welchen Wunschkunden er Geschäfte machen möchte. Sind das Leistungsportfolio und der damit verbundene Nutzen für die Zielgruppe festgelegt, wird durch das Erscheinungsbild der Marke und die entsprechenden Botschaften mit der Sichtbarmachung im Markt begonnen: Kommunikationskanäle werden festgelegt und passende Maßnahmen konzipiert. Während in der klassischen Kommunikationsarbeit Werbung, Public Relations, Direktmarketing und Marketing-Events die tragenden Säulen waren, verlagert sich die Marketingarbeit zunehmend in die Online-Kanäle. Das lässt sich auch sehr deutlich an der Verschiebung der Budgetanteile festmachen.

Website, SEO, Newsletter, Social Media, Bewertungsplattformen, Online-Shops und Mobile Marketing haben mittlerweile in fast allen Branchen oberste Priorität. Wer heute über Sichtbarkeit spricht, meint meistens Sichtbarkeit im Netz, selbst dann, wenn die tatsächliche Leistung wie bei Hotels oder Restaurants offline erbracht wird.

Unternehmer müssen sich deshalb weit über Produkte und Dienstleistungen hinaus Gedanken machen über ihre Auffindbarkeit, Präsenz und Reputation im Internet. Das sind für mich die drei entscheidenden Aspekte im Sichtbarkeitsmarketing-Marketing.

Welche positive Wirkung hat Ihrer Meinung nach eine optimale Sichtbarkeit für ein Unternehmen oder selbstständigen Experten?

Wenn ich im Netz nicht sichtbar bin, dann kann ich auch nicht in die Entscheidungsfindung bei meinen potenziellen Interessenten einbezogen werden. Das hat noch gar nichts mit der Qualität meiner Leistung bzw. meines Marktpreises zu tun. Wer nicht gesehen wird, wird auch nicht berücksichtigt. Sichtbarkeit von Marken ist sozusagen die Grundlage für erfolgreiches Unternehmertum und für die Wirksamkeit ihrer Angebote. Von optimaler Sichtbarkeit spreche ich erst dann, wenn ich Zielgruppe und Nutzenversprechen so präzise formuliert habe, dass ich Marketingmaßnahmen ohne hohen Streuverlust treffsicher platzieren kann. „Wer nicht wirbt, der stirbt“ ist nur ein Teil der Marketingwahrheit – der andere Teil heißt: „Wer im Netz nicht sichtbar ist, hat schon verloren.“

Welche Faktoren und Themen werden in 2016 für Unternehmen, welche sich online erfolgreich von der Masse abheben wollen, zusätzlich noch bestimmend sein?

Neben der Positionierung oder deren Aktualisierung gewinnen alle Online-Formate an Bedeutung, die nutzenstiftende Informationen verbreiten, Vertrauen aufbauen und die Entwicklung vom Interessenten zum Kunden fördern. Im Leadmanagement benötige ich zudem aussagekräftige Kenntnisse über die Customer Journey und darüber, ob meine Zielperson noch ToFu, schon MiFu oder bereits BoFu ist. ToFu’s (Top of Funnel) stehen noch oben im Sales Funnel (Verkaufstrichter), MiFu’s (Middle of Funnel) befinden in der Trichtermitte, während BoFu’s bereits am Ende (Bottom of Funnel) angekommen sind. In jeder Phase führen unterschiedliche Marketingaktivitäten ein Stück näher ans Ziel heran. Ziel ist übrigens nicht allein der Produktverkauf. Es gilt vielmehr, den zufriedenen Käufer so zu begeistern, dass er anschließend zum Sprachrohr der Marke wird. Die Heldenhelfer haben das entsprechend in ihrem Kundenversprechen formuliert: „Gäste finden, Gäste begeistern, Gäste zu Botschaftern der Marke machen“.

Themen im Online-Marketing sind in stärker werdendem Maße Local SEO, um im lokalen bzw. regionalen Umfeld schneller gefunden zu werden, sowie alle Formen von Bewegtbild (Videos, Video-Podcasts, Sekundenvideos, LiveStreaming und 360-Grad-Aufnahmen).  Bei allen Maßnahmen ist auf eine authentische Darstellung zu achten: Weg von Hochglanz-Werbung hin zu ehrlicher Darstellung und einem Blick hinter die Kulissen. Und Aussagen von echten Menschen (unbezahlten Testimonials) – sowohl auf Anbieter- als auch auf Interessentenseite.

Welche speziellen Lösungen haben Sie bereits umgesetzt, um Ihren Partnern und Kunden zu mehr Sichtbarkeit und Wirkung zu verhelfen?

Gerade jüngere Anbieter und kleinere, häufig familiengeführte Betriebe haben Schwierigkeiten, ihr Marketing in umsetzbare Einzelschritte zu unterteilen. Das führt in vielen Fällen zu Aktionismus, der richtig Geld kosten kann, ohne die gewünschte Wirkung zu bringen. Die Heldenhelfer haben deshalb ein eigenes Modell der Markenarchitektur erarbeitet, das ähnlich wie ein Hausbau funktioniert. Erst das Fundament (Markenwerte, Vision und Mission), dann die Grundmauern (Leistung, Nutzen, Ziele, Zielgruppe, Botschaft) sowie die Etagen (Erscheinungsbild, Kanäle und Maßnahmen). Ist der Hausbau bis dahin professionell vorangeschritten, entsteht intern und extern ein Image und das Haus erhält sein Markendach. Durch das Modell geht kein Baustein vergessen und die Reihenfolge ist ebenfalls festgelegt, denn wie man ein Haus baut, so baut man auch Marken auf:  von unten nach oben.

Unser Modell der Markenarchitektur ist Grundlage für unsere Positionierungsworkshops und für die anschließenden Aktivitäten: Mobilefähige und suchmaschinenoptimierte Websites, kontinuierliche Social Media-Arbeit als Gespräch, aktives Bewertungsmanagement und passgenaue Online-Maßnahmen wie Newsletter sind die „speziellen Lösungen“, nach denen Sie gefragt haben und die unsere Kunden nach entsprechender Schulung selbst wirkungsvoll umsetzen können. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist ein Stichwort, das wir für unser Do-it-Yourself-Marketing gerne in Anspruch nehmen.

Welchen aktuellen Expertentipp empfehlen Sie unseren Lesern, den diese sofort umsetzen können?

Sicherlich ist die Online-Reputation einer der wichtigsten Faktoren im Sichtbarkeitsmarketing, denn Google weist entsprechende Bewertungen sichtbar aus und trägt damit entscheidend zum Vertrauensaufbau bei. Unser Expertentipp ist für Gründer wie für langjährige Unternehmer gleichermaßen wirkungsvoll: Ein Personen- oder Unternehmensprofil bei ProvenExpert (http://held.one/ProvenExpert). Über die Plattform kann ich gezielt Kunden um eine Online-Rezension bitten und sie sichtbar machen. Zudem sammelt ProvenExpert auch Bewertungen anderer Portale im Netz (z.B. Facebook, Google+, Xing, Yelp usw.) und errechnet einen Durchschnitt, der von Google ausgelesen wird und den ich über ein stets aktuelles Bewertungssiegel auf meiner Homepage einbinden kann. Die Grundversion ist kostenlos, drei kostenpflichtige Pakete bieten erweiterte Leistungen, die die Online-Sichtbarkeit und -Reputation effektiv steigern. Ein Praxis-Beispiel finden Sie auf unserer Homepage www.die-heldenhelfer.de

Herr Pfeifer, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch.

Experten-Interview mit Sabine Piarry: Was bedeutet für Sie „Sichtbarkeit“ und „Wirksamkeit“ im Web?

Mit diesen Blog-Artikel setzen wir unsere Serie mit Interviews zum Thema „Sichtbarkeit“ und „Wirksamkeit“ im Web fort. Viele bekannte Social Media und Internet-Experten haben uns Rede und Antwort gestanden und geben ihre besten Ansichten und Einsichten hier an Sie weiter. Freuen Sie sich auf weitere Interviews in weiteren Artikeln.

Heute mit Sabine Piarry, Vernetzungsspezialistin.

Bitte stellen Sie sich den Blog-Lesern kurz vor. Was sind Ihre aktuellen Lieblings-Themen? Für was stehen Sie als Experte?

Ich bin Vernetzungsspezialistin und meine Passion ist es Menschen zu helfen, schnell und leicht die passenden Kontakte zu finden. Das können Wunschkunden, starke Kooperationspartner oder auch passende Seminarteilnehmer sein. Meine Lieblingsthemen sind neben dem Vermitteln von Know-how – wie netzwerken erfolgreich funktioniert – das Businessnetzwerk XING und der spannende Bereich der Weiterbildung: 123 ausgebucht – Seminare erfolgreich vermarkten.

Wenn Sie an das Schlagwort „Sichtbarkeit“ in Hinsicht auf Online-Kanäle denken, welche Aspekte gibt es da aus Ihrer Sicht für Unternehmer heutzutage zu berücksichtigen?

Ohne Sichtbarkeit in den neuen Medien wird Erfolg immer anstrengender. Die Kommunikation verlagert sich mehr und mehr auf Online-Kanäle und damit verändert sich auch die Art zu kommunizieren. Das Ende der Push-Ära, wo wir mit unerwünschter Werbung überhäuft werden, geht seinem Ende zu. Dialoge finden auf Augenhöhe statt, der Kunde möchte in Facebook beispielsweise über seine Lieblingsmarken informiert werden und der Kunde entscheidet, was er lesen und sehen mag.  Auch mal motzen dürfen, wenn etwas nicht passt, muss drin sein und Unternehmen müssen sich darauf einstellen, wertschätzend und lösungsorientiert zu reagieren. Im Business-Netzwerk XING darf man nicht fehlen, denn nach jeder Messe und Networking-Veranstaltung ist das der erste Schritt: Sich über XING miteinander vernetzen, um in Kontakt zu bleiben.

Welche positive Wirkung hat Ihrer Meinung nach eine optimale Sichtbarkeit für ein Unternehmen oder selbstständigen Experten?

Vielleicht erstmal: Welche positive Wirkung hat Sichtbarkeit überhaupt? Die Transparenz im Web bringt Gutes wie Schlechtes ans Tageslicht und das verbreitet sich viral. Das Dumme ist, dass sich Negatives noch schneller verbreitet als Positives. Deshalb ist die größte Aufgabe für ein Unternehmen bzw. einen selbständigen Experten, immer mehrwertorientiert und authentisch zu agieren. Wer das tut und extrem viel Nutzen für die Kunden bereithält, bekommt eine optimale Sichtbarkeit für kleines oder ja, sogar kleinstes Budget.

Welche Faktoren und Themen werden in 2016 für Unternehmen, welche sich online erfolgreich von der Masse abheben wollen, zusätzlich noch bestimmend sein?

Bestimmend ist, was Kunden den besten Nutzen bietet. Dabei dürfen wir nicht immer nur an unsere Produkte denken, Mehrwert kann auch unterhaltsam bzw. informativ sein. Daneben ist eine wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe entscheidend für den Online-Erfolg. Die Herausforderung ist, sich kreativ und anders als vorher an das Thema Kommunikation heranzupirschen und immer im Auge zu behalten, welche Reaktionen das in Social Media auslöst.

Welche speziellen Lösungen haben Sie bereits umgesetzt, um Ihren Partnern und Kunden zu mehr Sichtbarkeit und Wirkung zu verhelfen?

Anhand des Modells der Netzwerk-Pyramide© wird deutlich, welche unterschiedlichen Kontaktqualitäten wir im eigenen Kontakte-Netzwerk haben. Die Netzwerk-Pyramide© hilft besser einzuordnen, welche Potentiale sich daraus ergeben und was wir von dem jeweiligen Kontakt erwarten dürfen. Zu diesem Thema eignet sich als Einstieg das kostenfreie Webinar „Was sind die 5 größten Networking-Erfolgsbremsen?“  und wer lieber lesen mag, der Blogartikel: „Kontakte knüpfen: Was sind die 5 größten Networking-Erfolgsbremsen?“

Welchen aktuellen Expertentipp empfehlen Sie unseren Lesern, den diese sofort umsetzen können?

In XING setze ich auf Sichtbarkeit zu einem Kernthema, und zwar das Thema, das sich fürs Business am besten eignet. Das erste Ziel ist in XING, besser auffindbar zu werden. Dazu gibt es in der Premium-Statistik eine tolle neue beta-Funktion: Auffindbarkeit erhöhen. Man sieht gleich, welche Schlagwörter im Profil unter „Ich biete“ in den letzten 7 Tagen wie häufig in XING gesucht wurden. Ein wirklich starker Mehrwert, sich mit dem eigenen Profil optimal zu positionieren.

Frau Piarry, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch.

Experten-Interview mit Friederike Gonzalez Schmitz

Experten-Interview mit Friederike Gonzalez Schmitz: Was bedeutet für Sie „Sichtbarkeit“ und „Wirksamkeit“ im Web?

Mit diesen Blog-Artikel startet unsere Serie mit Interviews zum Thema „Sichtbarkeit“ und „Wirksamkeit“ im Web. Viele bekannte Social Media und Internet-Experten haben uns Rede und Antwort gestanden und geben ihre besten Ansichten und Einsichten hier an Sie weiter. Freuen Sie sich auf weitere Interviews in weiteren Artikeln.

Wir starten heute mit Friederike Gonzalez Schmitz, Social-Media-Beraterin aus München.

Bitte stellen Sie sich den Blog-Lesern kurz vor. Was sind Ihre aktuellen Lieblings-Themen? Für was stehen Sie als Experte?

Mein Name ist Friederike Gonzalez Schmitz und ich lebe und arbeite in München als Social-Media-Beraterin. Meine Themen sind der internationale Einsatz von Social Media und LinkedIn-Marketing. Ich unterstütze Selbständige, Führungskräfte und Jobsuchende beim Erstellen von aussagekräftigen LinkedIn-Profilen und zeige Selbständigen und kleineren sowie mittelständischen Unternehmen, wie sie mit Hilfe von LinkedIn mehr Sichtbarkeit erlangen können.
Meine Lieblingsthemen auf LinkedIn sind der effektive Aufbau eines beruflichen Netzwerkes und
wie man mit eigenen Blogartikeln als Experte wahrgenommen werden kann.

Wenn Sie an das Schlagwort „Sichtbarkeit“ in Hinsicht auf Online-Kanäle denken, welche Aspekte gibt es da aus Ihrer Sicht für Unternehmer heutzutage zu berücksichtigen?

Besonders wichtig ist meines Erachtens nach die richtige Auswahl der erfolgsversprechenden Online-Kanäle. Sichtbarkeit erlange ich nicht, indem ich mich auf 8 verschiedenen Kanälen nur 1 x im Monat zeige. Gezielter gehen Sie vor, indem Sie die wichtigsten Online-Kanäle selektieren und sich genau auf diesen mit einer Strategie regelmäßig einbringen. Um Sichtbarkeit zu erlangen, sollten Sie sich mit sinnvollen eigenen und fremden Beiträgen auf regelmäßiger Basis in Erinnerung bringen. Der Nutzen für den Kunden sollte immer hinterfragt werden. Enthalten die Postings zu viel Eigenwerbung und Eigenlob, kann die Sichtbarkeit auch ins Negative kippen.

Heute gibt es so viele Informationen im Netz, das heißt die Qualität und das Gefühl für den Nerv
der Zeit, die Themen der Kunden sind ganz besonders wichtig.

Welche positive Wirkung hat Ihrer Meinung nach eine optimale Sichtbarkeit für ein Unternehmen oder selbstständigen Experten?

Das Unternehmen oder der selbständige Experte spart sich die herkömmlichen Akquise-Methoden wie z.B. die Kaltakquise. Dank einer guten Sichtbarkeit im Netz wird der Unternehmer durch die richtigen Stichworte gefunden, wird aufgrund verschiedener Inhalte im Netz als Experte wahrgenommen und respektiert. Lange Akquise-Gespräche entfallen dadurch häufiger, weil der potentielle Kunde sich bereits vorab im Netz über Dienstleistungen und die Expertise des Anbieters informieren konnte.

Welche Faktoren und Themen werden in 2016 für Unternehmen, welche sich online erfolgreich von der Masse abheben wollen, zusätzlich noch bestimmend sein?

Der Trend zur mobilen Nutzung wird sich weiter durchsetzen. Unternehmen, die noch nicht auf Mobile gesetzt haben, werden es in Zukunft schwer haben. Ansonsten wird es immer wichtiger sein, sich von der Masse an interessantem Content abzusetzen. Kreativität wird mehr gefragt sein, denn je.
Es wird nicht notwendig sein, jeden Trend, jede neue Social-Media-Plattform zu bespielen. Viel wichtiger ist es, bei der Auswahl der Kanäle und Inhalte zu hinterfragen: Wer ist meine Zielgruppe und wo/ womit erreiche ich sie am besten.

Welche speziellen Lösungen haben Sie bereits umgesetzt, um Ihren Partnern und Kunden zu mehr Sichtbarkeit und Wirkung zu verhelfen?

Meine Kunden werden häufig durch die Erstellung eines aussagekräftigen LinkedIn-Profils und einer Strategie, wie Sie das weltweit größte Business-Netzwerk aktiver nutzen können, sichtbarer. Wenn im Profil die richtigen Keywörter an verschiedenen Stellen erscheinen, erreicht der Kunde, dass er bei der Suche auf LinkedIn eher in den Suchergebnissen auftaucht, er wird sichtbarer.

Ein weiterer Schritt für mehr Sichtbarkeit auf LinkedIn ist das Schreiben eigener Blogartikel auf LinkedIn. Die sogenannten Long-Form-Artikel werden direkt mit dem Netzwerk geteilt und im Profil angezeigt. Neue Profilbesucher bekommen dadurch auch einen Eindruck von der Expertise des Mitglieds. Parallel empfehle ich jedem selbständigen Unternehmer und Unternehmen, aktiv Blogartikel zu schreiben. Die sozialen Netzwerke wie Facebook und LinkedIn sehe ich als Kanäle, das Bespielen der eigenen Homebase mit neuen Blogartikeln und neuen Inhalten sollte dabei allerdings nicht zu kurz kommen.

Welchen aktuellen Expertentipp empfehlen Sie unseren Lesern, den diese sofort umsetzen können?

Ich empfehle Ihnen, Ihr LinkedIn-Profil zu überprüfen, ob alle wichtigen Bereiche ausgefüllt sind. Wenn Sie rechts angezeigt bekommen, dass die Aussagekraft Ihres LinkedIn-Profils nur „intermediate“ ist, sollten Sie eine Zusammenfassung, die Stationen der Berufserfahrung und Ausbildung ausfüllen. Teilen Sie noch heute einen eigenen oder fremden Beitrag, welcher für Ihr Netzwerk interessant sein könnte.

Frau Gonzalez Schmitz, wir danken Ihnen herzlich für das Gespräch.

sichtbar-im-netz - sichtbar werden in 2016

5 Tipps mit denen Sie in 2016 optimal sichtbar werden

 

Position 1 ist nicht mehr der „heilige Gral“ der SEO

In 2016 werden die ersten Positionen auf der Suchtrefferseite nicht mehr so viel Gewicht haben wie bisher. Google hat verschiedene Änderungen vorgenommen, welche die Klicks auf die obersten Suchergebisse verringern werden. Beispielsweise zeigt Google zu vielen Anfragen bereits eine erweiterte Trefferseite an. Neben der direkten Antwort auf die Frage werden AdWords, Google Maps und Google MyBusiness noch vor allen Suchtreffern angezeigt. Auch in diesen Bereichen sollten Sie deshalb optimal aufgestellt sein.

Tipp: Der Mix macht es. Versteifen Sie sich nicht auf die Trefferposition. Damit haben Sie noch keinen Kunden gewonnen. Wichtig, was wird noch alles an Informationen zu ihrem Unternehmen sichtbar angeboten und wie geht es nach einem Klick für den Interessenten weiter? Nutzen Sie auf jeden Fall auch AdWords, Google MyBusiness und sorgen für eine optimale lokale Sichtbarkeit via Google Maps.

Die Geschwindigkeit ihrer Seite ist wichtiger denn je

Je schneller eine Webseite geladen wird, desto besser wird diese von Suchmaschinen bewertet und die Absprungrate verringert sich. Diese wiederum ist ein weiterer wichtiger Faktor an dem Google die Relevanz Ihrer Webseite in Bezug auf die Suchanfrage erkennt. Die Absprungrate erhöht sich um acht Prozent pro Sekunde Ladezeit! Zusätzlich wichtig ist dies in Kombination mit den mobilen Interessenten. Nicht überall ist ein High-Speed Zugang verfügbar.

Tipp: Testen Sie ihre Seite einmal mit einem langsamen Zugang oder nutzen Sie die Simulation des Chrome Browsers dazu

Vernachlässigen Sie das neue Google+ nicht!

Google hat das neue Google+ nicht ohne Hintergedanken gestartet. Auch weiterhin spielen die Informationen im Google+ Profil eine wichtige Rolle für die Erstellung des Nutzerprofils und damit die Bewertung der Sichtbarkeit für relevante Themen. Google möchte auf lange Sicht eine intelligente Suchmaschine schaffen, die die relevantesten Ergebnisse für die Anfrage eines Users liefert. Google+ wird dabei als wichtige „Brücke“ und als Sammelpunkt für Informationen und Zusammenhänge genutzt.

Tipp: Pflegen Sie auf jeden Fall ihr Goole+ Profil und posten Sie regelmäßig Inhalte. Am einfachsten geht dies durch eine Verknüpfung mit anderen Netzwerken und Ihrem Blog durch den Dienst ITTT.

Von „mobil-fähig“ zu „mobil-optimiert“ – 2016 werden mobile Interessenten noch wichtiger

Die Verbreitung von Smartphones erreicht in den Industrieländern Westeuropas in Kürze 90%. Viele nutzen die Geräte nicht nur unterwegs, sondern aus Bequemlichkeit auch zu Hause. Wobei man die Art der Nutzung durchaus differenzieren muss. So ist beispielsweise die Conversion Rate (Prozentsatz der erfolgreichen Verkäufe oder Aktionen) für bestimmte Vorgänge auf einem mobilen Gerät immer noch wesentlich niedriger als auf einem Desktop-Computer.
Smartphones unterstützen sogar die Offline-Käufe lokaler Unternehmen. Wer vor oder während eines Einkaufsbummels sein Smartphone für die Suche verwendet hat, wird mit einer 50 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit einen Kauf tätigen.

Tipp: Optimieren Sie Ihre Webseite für das mobile „Benutzer-Erlebnis“. Nur wenn Ihre Seite optimal angezeigt wird und schnell und leicht zu nutzen ist, werden Sie Interessenten (und Google) positiv beeindrucken. Wie es geht zeigt unsere kostenlose Checkliste.

Video und interaktive Inhalte

Video wird ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung in 2016 sein. Immer mehr User nutzen Video im Content und Live-Streaming (beispielsweise Periscope). Google forciert zusätzlich die Platzierung von Videos auf den Suchergebnisseiten. Zusätzlich zählen Videos zu den Elementen mit einer hohen Nutzerbildung.
Google wird Interaktion mit dem Nutzer in 2016 als wichtigen Faktor für die Positionierung einer Seite verwenden. Rein statische und passive Seiten werden an Sichtbarkeit verlieren.

Tipp: Nutzern Sie Umfragen, interaktive Infografiken, Quiz-Applikationen und andere interaktive Elemente statt reine Inhaltsseiten

Nicht-mobil optimierte Webseiten verlieren weiter an Sichtbarkeit

Im April dieses Jahres hat Google eine entscheidende Änderung an der Auswertung der Suchergebnisse durchgeführt. Webseiten, welche korrekt für mobile Geräte (Smartphones und Tablets) optimiert sind, werden nun weiter vorne in den Suchtreffern angezeigt. Als Folge kommen mehr Besucher auf diese Seiten. Andere Seiten, welche noch nicht optimiert sind, verlieren Besucher. Diese Änderung ist Teil der Strategie von Google, das Internet auch für mobile Nutzer anwenderfreundlicher zu machen.

Viele Webseiten-Verantwortliche haben bereits reagiert und ihre Webseiten mobil optimiert, jedoch ist dies scheinbar noch eine Minderheit. Die aktuellen Auswertungen von beispielsweise Stone Temple Consulting zeigen, dass bis zu 50% aller nicht mobil-optimierten Seiten an Sichtbarkeit verloren haben.

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    „Da immer mehr Menschen auf ihren mobilen Geräten zu suchen, möchten wir sicherstellen, dass die Inhalte nicht nur relevant und aktuell, sondern auch leicht zu lesen und auf kleineren mobilen Bildschirmen einfach zu benutzen sind.“ (Google)

Laut AGOF e.V. / Internet Facts sind die 5 häufigsten Internet-Anwendungen auf dem Smartphone die E-Mail-Korrespondenz, Online-Einkauf, Nachrichten lesen und Suchmaschinen-Anfragen bei Google & Co.

78,3 %  der Befragten gaben die Suche per Suchmaschine als häufigste Nutzung an. Damit platziert sich die Internet-Suche direkt hinter der Telefon-Funktion mit 79,9 % auf Platz zwei der Hauptfunktionen eines Smartphones.

Die Informations-Suche ist also eine der beliebtesten Anwendungen eines Smartphones und viele Anfragen an Unternehmen finden genau hier ihren Anfang. Und das nicht nur von unterwegs, viele User benutzen ihr Smartphone ergänzend zum stationären Rechner. Das Smartphone ist eben auch auf der Couch – genauso wie unterwegs – sofort startklar um Informationen abzurufen.

Als Unternehmen oder Selbstständiger mit eigener Webseite ist es deswegen sehr wichtig, spätestens jetzt in eine mobil optimierte Webseite zu investieren, um nicht noch mehr Sichtbarkeit in Googles Suche zu verlieren.


Wie kann ich herausfinden, ob meine Seite auf mobilen Geräten korrekt angezeigt wird?

Laden Sie sich dazu bitte unsere kostenfreie 10 Punkte Checkliste herunter und gehen diese durch. Gerne führen wir auch einen kostenfreien „Mobile-Check“ für Sie durch. Diesen können Sie hier anfordern.

Meine Webseite wird als  „nicht optimal optimiert“ angezeigt, was kann ich tun?

Das beste Vorgehen in so einem Fall ist, die Webseite auf ein modernes Content Management System (beispielsweise WordPress) umzustellen und ein Layout zu wählen, welches automatisch eine perfekte mobile Ansicht bereit stellt. Wenn Sie bereits ein aktuelles CMS benutzen, reicht es meist, auf ein sogenanntes „Responsive Theme“ umzustellen. Gerne beraten wir Sie in diesem Bezug unverbindlich. Senden Sie uns einfach hier eine Anfrage.